Ich versuche, einen Raum mit Ihnen zu gestalten, in dem Sie sich wohlfühlen und einen Zugang auch zu unangenehmen und verletzlichen Emotionen finden können. Daher ist es mir wichtig, transparent zu sein und alle Behandlungsmöglichkeiten zu erklären und mit Ihnen abzusprechen. Ich sehe Sie als Expert:in an für Ihre Lebensgeschichte und Ihre Gefühle an und versuche Sie bestmöglich zu unterstützen, mit Anteilnahme und einem bunten Werkzeugkoffer. Dabei bemühe ich mich, sensibel zu sein für mögliche Diskriminierungen und stets offen zu bleiben auch für kritische Rückmeldungen.
Zu Beginn der Therapie entwickeln wir häufig erst einmal ein gemeinsames Verständnis davon, wie die Probleme entstanden sind und warum sie noch nicht von alleine wieder verschwunden sind. Wir greifen dann auf wissenschaftlich fundierte Werkzeuge aus der klassischen Verhaltenstherapie und neueren Verfahren wie der Schematherapie, der dialektisch behavioralen Therapie sowie der Akzeptanz- und Commitment-Therapie zurück. Belastende Ereignisse in der Vergangenheit können mit Methoden des imaginativen Überschreibens oder EMDR bearbeitet werden. Dabei verfüge ich auch über Erfahrung in der Behandlung von (komplexen) Traumafolgestörungen und Themen der Sexualtherapie und Paartherapie.
Viele der Methoden, mit denen ich gerne arbeite, beinhalten ein Element von Bewegung. Ich vertrete die Ansicht, dass es für viele Menschen so leichter ist, auszudrücken was in ihrem Kopf geschieht und selbst Lösungen abseits der immergleichen Gedankenschleifen zu finden. Das kann z.B. bedeuten, Lebensereignisse entlang einer Schnur im Raum auszulegen und sie dann mit Abstand betrachten zu können, innerlich streitende Stimmen auf verschiedene Stühle zu "setzen", oder bewusst wahrzunehmen, wo im Körper Sie ein bestimmtes Gefühl spüren können. Immer gilt dabei: Sie bestimmen das Tempo und wenn Ihnen ein Ansatz nicht zusagt, finden wir bestimmt einen anderen, der passt.